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Coronainformation

Poing, den 28.04.2020

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir möchten Ihnen heute ein paar aktuelle, die Zahnmedizin betreffende  Informationen bezüglich der Corona-Pandemie zu Verfügung stellen. (Gibt es eine erhöhte Ansteckungsgefahr beim Zahnarzt?  Hat die Praxis normal geöffnet? Wurden zusätzliche Maßnahmen ergriffen, oder müssen Sie auf etwas bei Ihrem Besuch beim Zahnarzt achten?)

Vorab schon einmal soviel- falls Sie sich in den letzten Wochen gefragt haben, ob Sie zu uns kommen können oder sollten: Ja, sehr gerne, wenn Sie keine mit dem Coronavirus in  Verbindung stehenden Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Schnupfen, Geruch- und Geschmacksverlust und  Atembeschwerden aufweisen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte telefonisch an ihren Hausarzt oder rufen Sie den Patientenservice unter der Nummer 116117. Auch sollten Sie in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer, mit dem Coronavirus infizierten Person gehabt haben.

Zur Aufrechterhaltung der medizinischen- und zahnmedizinischen Versorgung sollten prinzipiell alle Zahnarzt- und Arztpraxen wie gewohnt geöffnet sein, und  Sie behandeln können. Auch wir hatten und haben wie gewohnt geöffnet.

Des Weiteren wird aktuell von dem, durch das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eingesetzten Versorgungsarzt des Landkreises empfohlen wieder Termine für Vorsorgeuntersuchungen zu vereinbaren und auch wahrzunehmen.

Die Mundhöhle ist die erste Abfang- und Abwehrstation gegen Krankheitserreger aller Art, auch gegen das Coronavirus. Gerade hier sollte das Immunsystem durch perfekte Pflege und Kontrolle unterstützt werden. Nicht nur Schäden an Zähnen und Zahnfleisch treten über kurz oder lang ein wenn notwendige Behandlungen oder regelmäßige Präventionsmaßnahmen unterbleiben- auch Herzkreislauf-, Nieren – und Lungenerkrankungen, sowie Diabetes können unmittelbar negativ beeinflusst werden.

Wir empfehlen daher auch regelmäßig professionelle Zahnreinigungen durchführen zu lassen und bieten diese auch wieder an.

Die bayerische Landeszahnärztekammer und auch die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns beschreiben in aktuellen Mitteilungen, dass in Zahnarztpraxen kein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Genauso schränkt auch das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Tätigkeit von Ärzten und Zahnärzten nicht ein. Selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygienemaßnahmen entsprechend den Vorgaben des Robert Koch-Instituts.

Wir, wie auch alle anderen Zahnärzte sind es schon immer gewohnt, höchste hygienische Standards in unseren Praxen umzusetzen, da wir naturgemäß sehr engen Kontakt zu unseren Patienten haben.

Wir schützen schon immer äußerst effektiv unsere Patienten, unsere Mitarbeiter und uns selbst durch hocheffiziente Hygienemaßnahmen, die vom Robert Koch-Institut vorgegeben und durch die Landeszahnärztekammern, die Kassenzahnärztliche Vereinigung, sowie weitere Aufsichtsbehörden der zahnärztlichen Körperschaften überwacht, werden. Diese Maßnahmen sind Teil unseres Qualitätsmanagements und wir haben diese entsprechend den Empfehlungen des RKI sowie der Bundeszahnärztekammer, und sogar noch darüber hinaus coronaspezifisch erweitert.

Eine Übertragung von Infektionserkrankungen in zahnärztlichen Praxen ist übrigens nach allen Forschungsergebnissen auch bei für Zahnarztpraxen normalen Hygienemaßnahmen unwahrscheinlich. Selbst in Wuhan, einem der Zentren der Corona-Pandemie, wurde nur in absoluten Ausnahmefällen das Coronavirus auf zahnärztliche Mitarbeiter übertragen. Eine Übertragung von Zahnärzten auf Patienten ist nahezu ausgeschlossen. Zum Beispiel wussten Ärzte und Zahnärzte in Wuhan bis zum 22. Januar nicht, dass am 17. November das Coronavirus ausgebrochen war. Das 1098 Personen starke Team der dortigen Zahnklinik hat im Dezember und Januar noch ca. 120.000 Patienten ganz normal behandelt -Aerosol, einfacher Mundschutz, Kittel. Neun haben sich infiziert, drei davon zu Hause und sechs vielleicht  bei der Arbeit. Andere Facharztgruppen waren deutlich stärker betroffen.(Quelle: ZM, Prof. Dr. Christoph Benz, 16.4.2020, ZBV 14.4.2020)

Schon vor der Pandemie wurde vor jedem Patienten der gesamte Behandlungsstuhl sowie alle relevanten Oberflächen im Behandlungszimmer desinfiziert. An vielen Stellen werden Einmalinstrumente verwendet, die nach jedem Patienten entsorgt werden. Schon immer haben wir regelmäßig alle Türklinken in unseren Praxisräumen desinfiziert und selbstverständlich werden alle Instrumente und zahnärztlichen Geräte nicht nur desinfiziert sondern auch sterilisiert. Diese Prozesse werden überwacht und dokumentiert. Wir kennen keine andere Vorgehensweise. Und natürlich arbeiten wir schon immer mit Mund-Nasen-Schutz, Einmalhandschuhen und Schutzbrille.

In dieser Zeit der Corona- Krise tragen alle Zahnärzte und Mitarbeiter unserer Praxis während der Behandlung FFP2/ FFP3 Schutzmasken welche sowohl für Sie als auch für uns  deutlich sicherer sind als der gewöhnliche  Mund- Nasen- Schutz.

In unseren beiden Wartebereichen können Sie aktuell natürlich den empfohlenen Sicherheitsabstand einhalten, in aller Regel sind Sie alleine im Wartebereich und die Wartezeiten sind gewohnt kurz. Sollte das Patientenaufkommen einmal höher sein können Sie gerne auf unserer überdachten Dachterrasse warten und wir werden Sie mittels Funkpiepser informieren sobald Ihr Behandlungszimmer für Sie desinfiziert und vorbereitet ist.

Zusätzlich haben wir in allen Behandlungszimmern eine antiviral wirksame UVC-Entkeimung installiert und uns stehen RLT-Geräte zur Verfügung die mittels hochwirksamer H14 Filter 99,9 % aller Viren (inkl. Coronavirus SARS- CoV-2) aus der Raumluft filtern können.

Außerdem stellen wir allen Patienten vor der Behandlung eine antiviral wirksame Mundspüllösung zur Verfügung.

Sollten Sie dennoch Bedenken bzgl. Ihrer Behandlung bei uns haben rufen Sie uns gerne an.

 

Alles Gute und bleiben Sie gesund,

 

 

 

Dr. Florian Müller-Stahl                                 und                             Dr. Claudia Müller-Stahl